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Stift Stams

Das barocke Zisterzienserkloster in Stams befindet sich weithin sichtbar im mittleren Oberinntal, südlich des Inn. Im Jahr 1273 stiftete Graf Meinhard II. von Görz-Tirol dieses Kloster, das fortan als Begräbnisstätte der Grafen von Görz-Tirol dienen sollte. Eine populäre Legende besagt allerdings, dass die Gründung des Klosters auf den grausamen Tod des letzten Staufers Konradin, der 1268 in Neapel enthauptet wurde, zurückzuführen sei. Die Mutter Konradins, die in erster Ehe mit dem Stauferkönig Konrad IV. verheiratet war, soll ihren Mann, Graf Meinhard II. gebeten haben, mit dem Stift in Stams einen Ort des Andenkens an ihren Sohn zu schaffen. Das Stift hat viele Geschichten zu erzählen ...

> Stams

Im Mittelpunkt des Klosters steht die Stifskirche, seit 1984 eine Basilika. Mit ihrer Fürstengruft, der prachtvollen Kanzel, den beeindruckenden Gewölbe- und Wandbildern sowie dem wohl berühmtesten sakralen Kunstwerk der Stifskirche, dem Lebensbaum-Altar, ist sie ein Herzstück der Tiroler Kultur.

Ebenfalls ein barockes Baujuwel ist die Orangerie des Stifts. Mit ihrem prächtigen Gastgarten ist sie der perfekte Ort, um die vielen Eindrücke bei einer Tasse Kaffee zu genießen.

Oberhalb der Stamser Alm befindet sich eine Kirche mit dazugehörendem Wohnhaus, das im 18. Jahrhundert für die Sommerfrische der Ordensbrüder errichtet wurde. Dieses Barockjuwel inmitten der Tiroler Bergwelt zählt zu den prächtigsten und höchstgelegenen Bauten der Barockzeit. Eine Wanderung (3-4 Stunden von Stams aus) lohnt sich in jedem Fall - zur Belohnung wartet eine zünftige Jause und ein kühlendes Getränk.

 
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